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zur extremen Verbots-Initiative 10. Juni 2018

Sechseläutenplatz:

Vielfalt bewahren

NEIN

Mitglieder der Allianz «Sechseläutenplatz: Vielfalt bewahren»

Pasquale Aleardi Schauspieler / Musiker * Marianne Aubert Gemeinderätin SP, Co-Präsidentin PBZ * Ruedi Andres Präsident Vereinigung Bellevue und Stadelhofen * Nicole Barandun Präsidentin Gewerbeverband Stadt Zürich * André Béchir CEO abc Production AG * Christian Berner Kaufmännischer Direktor Opernhaus Zürich * Marc Blickenstorfer Teilhaber miteinander Gmbh und Partner Mascotte * Sabine Boss Regisseurin * Christian Brugger Präsident Geschäftsvereinigung Limmatquai-Dörfli * Manu Burkart Schauspieler, Cabaret Duo Divertimento * Reto Candrian CEO Candrian Catering * Stephan Dübi Verein Weihnachten in Zürich * Andreas Egli Gemeinderat FDP * Mario Fehr Regierungsrat * Doris Fiala Nationalrätin FDP.Die Liberalen * Jonny Fischer Schauspieler, Cabaret Duo Divertimento * Dominik Flaschka Regisseur und Theaterleiter Theater am Hechtplatz * Isabel Florido Moderatorin-Schauspielerin * Dorothea Frei Gemeinderätin SP * Felix Frei Direktor AG Hallenstadion Zürich *  Viktor Giacobbo Komiker * Ernesto Graf Gründungsmitglied Karl's kühne Gassenschau * Robert Gubler Präsident Forum Zürich * Roman Güttinger Filmrequisitensammler * Markus Hungerbühler Gemeinderat CVP * Stephan Iten Gemeinderat SVP * Christoph Joho Co-Meeting Direktor Weltklasse Zürich * Fredy Knie jun. Direktor Gebrüder Knie, Schweizer National-Circus AG * Xavier Koller Regisseur * Vania Kukleta Zürcher Wienachtsdorf * Pascal Lamprecht Gemeinderat SP * Pepe Lienhard Bandleader * Rolf Lyssy Autor/ Regisseur * Brigitt Maag Gründungsmitglied Karl's kühne Gassenschau * Christine Maier Kommunikationsexpertin * Mathias Manz Gemeinderat SP * MinLi Marti Nationalrätin SP * Thomas Maurer Teilhaber miteinander Gmbh * Joël Meier Präsident Verein Street Parade Zürich * Luki Meier Inhaber/VR «aroma» * Tiana Angelina Moser Nationalrätin GLP, Fraktionspräsidentin * Mike Müller Schauspieler * Walter Andreas Müller Schauspieler * Johannes Muntwyler Circus Monti * Michel Péclard Inhaber Pumpstation Gastro GmbH * Severin Pflüger Präsident FDP Stadt Zürich, Gemeinderat * Milan Prenosil Präsident City Vereinigung Zürich * Kathy Riklin Nationalrätin CVP, Gemeinderatspräsidentin 2000/01 * Marco Rima Komiker * Alex Rübel Direktor Zoo Zürich * Alan David Sangines Gemeinderat SP * Hanna Scheuring Leiterin Bernhard Theater * Nadja Schildknecht Geschäftsführerin des Zurich Film Festival * Daniel Schletti Schweizerischer Marktverband Präsident Sektion Zürich * Nadja Sieger Ursus & Nadeschkin * Pawel Silberring Gemeinderat SP * Sven Sobernheim Gemeinderat GLP * Darko Soolfrank Delegierter des VR MAAG Music & Arts AG * Martin Sturzenegger Direktor Zürich Tourismus * Martin Suter Schriftsteller * Mauro Tuena Nationalrat SVP * Martin von Moos Präsident Zürcher Hoteliers * Thomas Wagner a. Stadtpräsident /a. Stadtrat * Nils Walt Zunftmeister Zunft Riesbach * Katja Weber Zürcher Wienachtsdorf * Florian Weber Geschäftspartner von Michel Péclard * Urs Wehrli Ursus & Nadeschkin * Paul Weilenmann Gründungsmitglied Karl's kühne Gassenschau

65 Tage sind extrem restriktiv. Allein schon Circus Knie und Weihnachtsmarkt könnten nicht mehr

beide im gleichen Jahr stattfinden. Verschärft wird die Situation dadurch, dass Aufbau- und

Abbautage mitgezählt werden müssen. Viele beliebte Veranstaltungen wären in ihrer Existenz

gefährdet, Zürich droht ein herber kultureller Verlust.

Worum geht es in der Volksabstimmung zum Sechseläutenplatz?

Fragen und Antworten zur Volksabstimmung

Die Volksinitiative «Freier Sechseläutenplatz» will Veranstaltungen auf dem Sechseläutenplatz auf

maximal 65 Tage pro Jahr beschränken. Zudem sieht sie vor, dass Veranstaltungen auf dem

Sechseläutenplatz für die Bevölkerung in der Regel unentgeltlich zugänglich sein müssen, wobei

Ausnahmen möglich sind.


Der Gegenvorschlag des Gemeinderats erlaubt Veranstaltungen an höchstens 180 Tagen pro

Kalenderjahr, davon höchstens 45 Tage im Zeitraum Juni bis September. Die Auf- und Abbauarbeiten

werden dabei sowohl bei der Initiative als auch beim Gegenvorschlag mitgezählt.

Ist der Wunsch der Initianten nach einem freien Platz berechtigt?

Wieso setzt sich die Allianz «Sechseläutenplatz: Vielfalt bewahren» gegen die Initiative und für den Gegenvorschlag ein?

Nicht für jede Veranstaltung steht überhaupt ein Alternativstandort zur Verfügung. Für den Circus Knie gibt es in Zürich schlicht keine andere Möglichkeit (eine Rückkehr auf die Landiwiese, auf der er während des Umbaus des Sechseläutenplatzes gastierte, untersagt der Kanton). Hinzu kommt, dass bei vielen Veranstaltungen der Standort Sechseläutenplatz einen Teil ihrer Attraktivität ausmacht. Das Erlebnis an der jeweiligen Veranstaltung würde also leiden, wenn sie an einem anderen Ort stattfinden müsste.

 

Die Veranstaltungen alle zu verkürzen – im Schnitt um zwei Drittel, um von der heutigen Belegung von knapp 180 Tagen auf 65 zu kommen – ist ebenfalls unrealistisch. Mit diesen Kürzungen können die Veranstaltungen nicht mehr auf dem heutigen qualitativen Niveau durchgeführt werden.

 

Deshalb geht es am 10. Juni um den Weiterbestand der heutigen Veranstaltungen. Es wird nicht möglich sein, die heutigen Erlebnisse auf dem Sechseläutenplatz einfach an einem anderen Ort oder etwas kürzer zu ermöglichen.

Die Verbots-Initiative fordert eine Beschränkung auf nur noch 65 Tage. Das ist extrem und bedroht

beliebte Veranstaltungen in ihrer Existenz. Allein schon Circus Knie und Weihnachtsmarkt dauern

länger als 65 Tage. Diese und weitere beliebten Veranstaltungen wären in ihrer Existenz gefährdet.


Denn es ist nicht bekannt, wie der Stadtrat die Verbots-Initiative im Detail umsetzen würde.

Der vernünftige Gegenvorschlag hingegen lässt während 180 Tagen im Jahr weiterhin attraktive

Veranstaltungen für die Bevölkerung zu. Zugleich sorgt er für genügend veranstaltungsfreie Zeiten,

insbesondere auch in der warmen Jahreszeit.

Wieso können sich die Veranstalter nicht auf 65 Tage konzentrieren?

Wieviele Tage ist der Platz aktuell belegt?

Der Sechseläutenplatz soll zur Erholung und freien Begegnung genützt werden können – dieses

Anliegen unterstützt auch die Allianz «Sechseläutenplatz: Vielfalt bewahren». Wir sind aber der

Meinung, dass neben veranstaltungsfreien Zeiten auch genug Zeit für die beliebten Veranstaltungen

nötig ist, damit das Potenzial dieses wunderschönen Platzes voll ausgeschöpft werden kann. Der

Gegenvorschlag ist in diesem Sinn ein vernünftiger Kompromiss zwischen den verschiedenen

Bedürfnissen. Die Initiative hingegen ist sehr einseitig.

Die Belegung liegt aktuell leicht unterhalb der 180 Tage, die der Gegenvorschlag vorgibt. Es besteht

bereits eine gute Balance zwischen Veranstaltungen und veranstaltungsfreien Zeiten. Sie soll im

Gegenvorschlag rechtlich festgeschrieben werden.


Übermässig belegt war der Sechseläutenplatz im ersten Jahr nach seiner Eröffnung: In den

Sommermonaten 2014 war er kaum je ganz frei. Ein Stück weit hat sich die Diskussion um die

Belegung des Platzes auch daraus ergeben. Heute sind sich aber alle einig, dass die damalige Belegung

zu stark war. Bereits beim Umbau des Sechseläutenplatzes war eine Beschränkung von

Veranstaltungen auf 180 Tage vorgesehen. Mit dem Gegenvorschlag wird diese Vorgabe nun in einer

Verordnung festgeschrieben und ihre Einhaltung damit garantiert.

Wieso soll sich nicht einfach ein Teil der Veranstaltungen einen anderen Standort suchen bzw. die Veranstaltungen etwas verkürzt werden?

Kontakt

ALLIANZ «SECHSELÄUTENPLATZ: VIELFALT BEWAHREN»

C/O FURRERHUGI SCHÜTZENGASSE 4 8001 ZÜRICH info@sechselaeutenplatz.ch

044 251 01 43